Liebe Patientinnen, Liebe Patienten, Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

leider bleibt im täglichen Praxisablauf oftmals wenig Zeit für ausführliche Gespräche. Deswegen haben wir uns zur Herausgabe einer eigenen Praxisschrift entschieden, um Sie fachkundig über das medizinische Behandlungsangebot aller Fachkräfte unserer Praxis, unserer Kooperationspartner und auch über wichtige Gesundheitstipps zu informieren. Bei allen liegt uns ein vertrauensvolles Verhältnis mit unseren Patienten am Herzen.

Die heutige Zeit erscheint uns viel schneller und dynamischer als noch vor einigen Jahren. Ständig werden selbst ältere Menschen mit den Neuerungen einer digitalen Gesellschaft konfrontiert. Sie sollen z.B. ihre vertraulichsten Informationen, nämlich ihre persönlichen Gesundheitsdaten zur Weiterverarbeitung an die verschiedensten Gesundheitsakteure oder Hersteller von Software und technischen Produkten freigeben. Bitte prüfen Sie sehr genau wem Sie die Verwendung Ihrer Gesundheitsdaten gestatten. Das Versprechen, Ihnen als Gegenleistung für die Gesundheitsdatenverarbeitung besondere Gesundheitsangebote zu gewähren, entpuppt sich bei näherem Hinsehen zumeist als Mogelpackung. Auch in unserem Bundesland werden digitale oder telemedi-zinische Projekte vollmundig beworben und als Versorgungsverbesserung im ländlichen Raum beschrieben, haben aber oft schlichtweg nichts mit guter Versorgungsrealität zu tun.

Zu oft sollen unter den Schlagworten „Digitalisierung“ oder “Neue Versorgungsprojekte“ die tatsächlichen wirtschaftlichen Hintergründe der Projektbetreiber verschleiert werden. Sprechen Sie uns einfach an, wenn Sie zur Teilnahme an solchen Projekten aufgefordert werden. Wir informieren und beraten Sie gern umfangreich.

Ich kann Ihnen, liebe Patienten, versichern, dass sich die ländliche ambulante und stationäre kardiologische und angiologische Patientenversorgung nicht hinter den sogenannten „städtischen Leuchtturmregionen“ verstecken muss.

Natürlich wollen wir auch unangenehme Dinge ansprechen, wie z.B. die gelegentlich langen Wartezeiten aufgrund von Notfällen in unserer Praxis, die unsere Planung ins Stocken geraten lassen. Wir bemühen uns, jeden Patienten so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Bitte haben Sie Verständnis, dass diese schwerkranken Patienten, in einer zum Teil lebensbedrohlichen Situation, vorrangig versorgt werden müssen. Ihre Behandlung verlangt eine zeitaufwendige Diagnostik, häufig müssen wir auch eine stationäre Einweisung mit Rettungswagen veranlassen. Wir wollen, dass sich jeder Patient bei uns richtig aufgehoben fühlt, auch wenn das Warten im Wartezimmer unangenehm ist. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

Die erste Ausgabe möchte ich auch dafür nutzen, einmal DANKE in eigener Sache zu sagen. Liebe Schwestern, liebe ärztliche Kolleginnen Dipl. med. Elke Löffelholz und Dr. Cornelia Weirich, die Patienten und alle mit uns zusammenarbeitenden Haus- oder Fachärzte können sich immer auf Eure medizinische Fachkompetenz verlassen und Ihr genießt ein hohes Patienten- und Kollegenvertrauen, was ich aus vielen Gesprächen weiß.

Das Wissen darüber, dass jeder Patient von uns gut behandelt wird, gibt mir ein gutes Gefühl – Danke!

Ihre Christine Bahr

 

Dr. med. Chr. Bahr mit ihrem Team
Dr. med. Christine Bahr (rechts) mit ihrem Team des Ambulanten Herz-Kreislauf-Zentrums in der Pasewalker Wilhelmstraße